Diese Reihenfolge ist bei einer Haussanierung entscheidend
Eine Haussanierung ist für viele Bauherren ein großes Projekt – emotional, finanziell und organisatorisch. Umso wichtiger ist es, die richtige Reihenfolge einzuhalten. Wer hier falsch startet, riskiert unnötige Mehrkosten, Verzögerungen und im schlimmsten Fall Schäden an bereits fertigen Bereichen.
In diesem Beitrag zeigen wir Dir Schritt für Schritt, in welcher Reihenfolge eine Haussanierung wirklich Sinn macht – praxisnah, verständlich und aus Handwerkersicht.
Warum die richtige Reihenfolge so wichtig ist
Bei einer Sanierung greifen viele Gewerke ineinander: Elektro, Sanitär, Fenster, Trockenbau, Bodenbeläge und Bad. Wird ein Schritt zu früh oder zu spät erledigt, kann das bedeuten:
neue Wände müssen wieder geöffnet werden
frisch verlegte Böden werden beschädigt
Leitungen liegen falsch
Kosten steigen unnötig
👉 Eine klare Struktur spart Zeit, Geld und Nerven.
Schritt 1: Planung & Bestandsaufnahme
Bevor der erste Hammer schwingt, steht die gründliche Planung an. Dazu gehören:
Welche Räume werden saniert?
Welche Technik soll später genutzt werden?
Gibt es Änderungen an Grundriss oder Nutzung?
Gerade Themen wie Elektro, Smart Home oder Photovoltaik müssen früh mitgedacht werden, da sie Einfluss auf viele weitere Schritte haben.
Schritt 2: Rückbau & Entkernung
Jetzt geht es ans Entfernen von allem, was erneuert wird:
alte Bodenbeläge
Sanitärobjekte
nicht tragende Wände
alte Deckenverkleidungen
Wichtig: Erst alles raus, was weg soll – sonst arbeitest Du später doppelt.
Schritt 3: Fenster & Außentüren
Fenster und Türen sollten frühzeitig eingebaut werden. Warum?
Das Haus ist wetterdicht
Innenarbeiten können sauber erfolgen
Laibungen können direkt korrekt aufgebaut werden
👉 Fenster nach dem Innenausbau einzubauen ist einer der häufigsten Fehler.
Schritt 4: Elektro- & Sanitärrohinstallation
Jetzt kommt das Herzstück der Technik:
neue Elektroleitungen
Zählerschrank & Sicherungskästen
Wasser- und Abwasserleitungen
Alles, was in Wände, Decken oder Böden kommt, wird in diesem Schritt erledigt. Spätere Änderungen sind hier besonders teuer.
Schritt 5: Trockenbau & Innenausbau
Nach der Rohinstallation folgen:
neue Wände
abgehängte Decken
Decken mit Spots
Verkleidungen
Jetzt bekommt das Haus langsam wieder Form – aber noch ohne Oberflächen.
Schritt 6: Bad & Nassbereiche
Bäder werden jetzt aufgebaut:
Abdichtungen
Fliesen
Dusche & Badewanne
Sanitärmontage
👉 Bäder sollten vor den finalen Bodenbelägen fertiggestellt werden, um Schäden zu vermeiden.
Schritt 7: Bodenbeläge & Innentüren
Nun kommen die sichtbaren Highlights:
Vinyl, Fliesen oder andere Bodenbeläge
Innentüren
Sockelleisten
Jetzt ist Präzision gefragt – die Grobarbeiten sind abgeschlossen.
Schritt 8: Feinarbeiten & Abnahmen
Zum Schluss:
Steckdosen & Schalter
Leuchten
Feineinstellungen
Endkontrolle
Jetzt wird aus der Baustelle endlich wieder ein Zuhause.
✅ Fazit: Gute Reihenfolge = entspannte Sanierung
Eine Haussanierung ist komplex – aber mit der richtigen Reihenfolge absolut machbar. Wer strukturiert vorgeht, spart Geld, vermeidet Stress und bekommt ein Ergebnis, das langfristig überzeugt.
👉 Unser Tipp: Setze auf einen Partner, der mehrere Gewerke koordiniert und den Überblick behält. So läuft Deine Sanierung sauber, effizient und ohne böse Überraschungen.
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